03.03 - Modulare Anbindung an Ninox HR
Dieser Abschnitt beschreibt die modulare Architektur von Ninox Onboarding und erklärt, wie das Modul:
eigenständig genutzt werden kann
mit Ninox HR verbunden wird
oder mit eigenen Ninox-Lösungen integriert werden kann
Grundprinzip der Modularität
Ninox Onboarding ist als prozessuales Modul konzipiert.
Es verwaltet Boardings, Phasen, Aufgaben und Checklisten, während Mitarbeiter- und Organisationsdaten optional aus anderen Modulen bezogen werden können.
Wichtig:
Die Nutzung von Ninox HR ist keine Voraussetzung.
Unterstützte Betriebsmodelle
1. Standalone-Betrieb (ohne externe Module)
Ninox Onboarding kann vollständig eigenständig betrieben werden.
Merkmale:
Mitarbeitende werden direkt im Onboarding-Modul verwaltet
Keine Modulverknüpfung erforderlich
Alle Prozesse funktionieren autark
Geeignet für:
Kleine Organisationen
Projektbezogene Onboardings
Pilot- oder Testphasen
Temporäre Lösungen
Einschränkung:
Mitarbeiterdaten sind nicht zentralisiert
Bei Wachstum kann Redundanz entstehen
Vorsicht bei nachträglicher Synchronisierung, da die IDs der Datensätze verändert werden. Hierbei ist je nach Anwendungsfall und systemischer Gegebenheiten zu entscheiden.
2. Anbindung an Ninox HR (empfohlener Standard)
In diesem Modell wird Ninox Onboarding mit dem Modul Ninox HR verbunden.
Vorteile:
Zentrale Mitarbeiterstammdaten (Single Source of Truth)
Automatische Synchronisation relevanter Felder
Klare Trennung von Stammdaten und Prozesslogik
Hohe Skalierbarkeit
Typische Nutzung:
Klassisches HR-Onboarding
Strukturierte Ein- und Austrittsprozesse
Mehrere Fachabteilungen mit klaren Zuständigkeiten
3. Anbindung an eigene Ninox-Lösungen
Alternativ kann Ninox Onboarding mit beliebigen eigenen Ninox-Modulen verbunden werden, z. B.:
Eigenentwickelte HR-Systeme
ERP- oder Organisationsdatenbanken
IT- oder Asset-Management-Lösungen
Mandantenfähige Datenmodelle
Vergleich der Betriebsmodelle
| Szenario | Empfohlenes Modell |
|---|---|
Schneller Start, kleines Team |
Standalone |
Klassisches HR-Onboarding |
Ninox HR anbinden |
Eigenes HR- oder ERP-System |
Eigene Lösung anbinden |
Wachstum geplant |
Modular (HR oder Eigenbau) - Empfehlung: Ninox HR ebenfalls implementieren |
Technisches Konzept der Modulverknüpfung
Verknüpfungslogik
Bei einer Modulverbindung werden:
bestehende Tabellen referenziert
Feldtypen abgeglichen
Beziehungen zwischen Datensätzen hergestellt
Ergebnis der Verbindung
Nach Abschluss der Integration:
erscheinen HR-Mitarbeitende automatisch im Onboarding-Modul,
können Onboarding-Vorlagen direkt zugewiesen werden,
Dadurch entsteht ein durchgängiger, modularer Prozess über beide Systeme hinweg – ideal für Unternehmen, die ihre HR-Workflows digital und skalierbar abbilden möchten.
Best Practices
Entscheidung früh treffen
Standalone eignet sich für den Einstieg
Bei absehbarem Wachstum früh modular planen
Standardisierte Feldstruktur verwenden
Achten Sie darauf, dass Sie bei der Verknüpfung von Datenbankendie korrekten Felder verknüpfen.
Testverbindung vor Produktivbetrieb:
Führen Sie die Anbindung zunächst in einer Testumgebung durch, um Feldzuordnungen und Berechtigungen zu prüfen.
💡 Tipp: Die modulare Architektur von Ninox erlaubt es, das Onboarding-System auch mit weiteren Modulen (z. B. Zeiterfassung, Schulungsmanagement oder Offboarding) zu verknüpfen – ohne redundante Datenhaltung.
Stammdaten und Prozesse trennen
Mitarbeitende = Stammdaten
Boardings, Aufgaben, Checklisten = Prozesse
Keine Prozesslogik in Stammdatentabellen abbilden.
Eigene Module konsistent modellieren
Klare Tabellenbezeichnungen
Einheitliche Feldtypen
Keine doppelten Mitarbeiteridentitäten
Modularität nicht übertreiben
Nicht jedes Modul sofort anbinden
Erst Prozesse stabilisieren, dann integrieren
