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Limitierte API Calls in der Professional Edition / alternativ 10 Enterprise-Lizenzen?

Liebe Ninox Community, liebes Ninox Support Team,

ich möchte höflich nachfragen, warum die Professional Edition auf 30.000 API-Calls pro Monat begrenzt ist – und insbesondere, warum das Aufbuchen weiterer Lizenzen diese Calls nicht erhöht.

Hintergrund unserer Situation
Wir sind ein kleines Team mit nur 3 Mitarbeitern und möchten Ninox intensiv für Automatisierungen nutzen (z. B. Integrationen mit externen Systemen).

Im kürzlichen Telefonat mit dem Ninox-Vertrieb erfuhren wir, dass eine Erhöhung der API-Limits nur in der Enterprise Edition möglich ist – diese jedoch ab 2026 mindestens 10 Benutzerlizenzen erfordert.

Unser Anliegen
30.000 Calls/Monat reichen für unsere Automatisierungspläne leider nicht aus, und eine Skalierung auf 10+ Enterprise Lizenzen wäre für uns unverhältnismäßig.

Gerne würden wir für zusätzliche API-Calls zahlen – wie es marktüblich ist, dass weitere Lizenzen die Kapazitäten skalieren. Leider limitiert die aktuelle Struktur das System unnötig, da selbst mehr Lizenzen keine Erhöhung bringen.

Gibt es kundenfreundliche Alternativen, z. B. Add-ons oder skalierbare API-Pakete für die Professional Edition? 

Erfahrungen anderer Nutzer
Wie gehen andere Ninox-Kunden und Partner mit diesem Limit um?

Haben manche Workarounds entwickelt (z. B. Caching, Batch-Calls) oder bereits erfolgreich eine Ausnahme/Skalierung erwirkt?

Vielen Dank im Voraus für Eure Rückmeldungen und Tipps! 

4 Antworten

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    • Icarus_Ralf_Becker
    • vor 3 Tagen
    • Gemeldet - anzeigen

    Diese Unsinnigkeit in der Ausgestaltung der Public Cloud Lizenzen kann ich als langjähriger Ninox Partner leider nur unterstreichen. Eine Anpassung ist längst überfällig, technisch trivial, aber offensichtlich nicht gewollt. Ich musste daher bereits Projekte von KMU ablehnen, weil diese API-Call-intensiv gewesen wären, aber eine Private Cloud unverhältnismäßig gewesen wäre. Sehr bedauerlich, aber nicht zu ändern.

      • qd_team
      • vor 2 Tagen
      • Gemeldet - anzeigen

       Wir haben vom Vertrieb die Aussage erhalten, dass dies "nicht so einfach umzusetzen" wäre. Naja, ich lasse das mal so im Raum stehen. 

      Angeblich soll es eine Lösung in der neuen (kommenden) Ninox Version geben. Diese ist aber erst noch in Beta.

      Ich denke aber nicht, dass man das Problem verstanden hat, sonst würde man die Mindestlizenzen von Enterprise ab 2026 nicht auf 10 erhöhen.

      Schade ... 

      • Icarus_Ralf_Becker
      • vor 2 Tagen
      • Gemeldet - anzeigen

       Ich habe die gleiche Aussage mehrfach erhalten, als ich gegenüber Ninox zur Sprache brachte, dass das für mich dazu führt, dass ich Aufträge ablehnen muss. Ich halte diese Aussage für extrem schwierig. 30.000 Calls pro Monat sind doch kein Naturgesetz, sondern einfach nur eine simple Zahl in der Plattform-Konfiguration. Diese Zahl mit der Zahl der Lizenzen das Owners zu multiplizieren ist ebenso wenig eine Herausforderung, für die man Raketenwissenschaftler sein muss. Ergo: der Wille ist nicht. Möglicherweise sogar aus Unternehmenssicht berechtigt. Dann sollte man das aber auch so kommunizieren. Immerhin geht Ninox dadurch Umsatz und Wachstum flöten. Da sollte man wissen, was man tut. 

      Und zu deinem letzten Satz: ich denke, hier stehen unternehmerische Zwänge im Hintergrund, auf die man aber keine Antworten findet, die Wachstum fördern statt behindern.

      • qd_team
      • gestern
      • Gemeldet - anzeigen

       Zuerst muss ich mal sagen: Leider gibt es kein so simples & schnelles System in der Umsetzung im Lowcode Bereich wie Ninox. Dann ist Thema DSGVO - Data Residency in Europe usw. auch ein Thema für uns. Auch hier gibt es leider "eigentlich keine relevanten Mitbewerber".

      Wir haben mit 4 verschiedenen Ninox (!) Partnern Kontakt aufgenommen bzgl. der Umsetzung unserer Anforderung:

      • ein Partner davon ist schon von Ninox weg und auf Vibe Coding umgestiegen (für uns uninteressant)
      • zwei Partner wollten uns andere Systeme anbieten (da sie auch keine andere Lösung zum Thema Ninox API Call haben und quasi dann auf andere (US) Low Code Anbieter) 
      • ein Partner konnte unsere Fragen beantworten und "dreht den Spiess um" (wir lösen das Ganze nun, dass wir vom Ninox Client heraus synchronisieren und der Ninox Client UNSERE API und Schnittstellen anspricht und die Daten in Ninox aktualisiert - entsprechend kostet dies keine API Calls in Ninox). Ein Workaround, der für uns funktioniert, da wir aktuell nicht auf "real-live" Datenänderungen angewiesen sind.

      Das ist schon sehr frustrierend und schade, dass das Ninox Management das nicht sieht.

      Generell hatte ich das Gefühl bei den Gesprächen mit den 4 Partnern, dass eine hohe Frustration in der Community herrscht. 

      Ich finde das wirklich so schade, denn diese Idee der Umsetzung einer Datenbank ist so einfach und simpel in Ninox. Das ist einfach genial!

      Bleibt die Hoffnung, dass es irgendwann beim Management "Klick" macht ODER dass ein anderer Anbieter die Einfachheit "kopiert" und sich auf dem Markt durch Druck etwas bewegt.

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